Untergath 2447805 Krefeld
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Sehr viele Schmerzzustände, besonders solche des Bewegungsapparates, sind auf muskuläre Dysbalancen zurück zu führen. So schmerzen beispielsweise bei einer Arthrose nicht die Gelenke, da der Knorpel gar keine Schmerzrezeptoren hat, sondern die Muskulatur um das Gelenk herum. Über die Faszien - die bindegewebige Hülle der Muskeln, über die alle Muskeln des Körpers miteinander in Verbindung stehen - kann sich der Schmerz in Regionen manifestieren, die vom eigentlichen Ursprung weit entfernt sind.
Die Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht setzt dort an, wo der Schmerz entsteht: an der Muskulatur. Sie besteht primär aus 2 Teilen:
1. Der manuellen Behandlung in der Praxis. Durch Druck auf die Ansätze der beteiligten Muskeln wird eine unmittelbare muskuläre Entspannung erzielt, die zur sofortigen Schmerzreduktion führt bis hin zum völligen Verschwinden der Schmerzsymptomatik.
2. Aus sorgfältig zusammengestellten Dehnungsübungen, die der Patient zu Hause regelmäßig durchführt. Mit Hilfe dieser Übungen hat es jeder selbst iin der Hand, seine Beschwerden dauerhaft zu mindern oder ganz los zu werden.
In der Regel sind nur wenige Behandlungen notwendig, um Beschwerdefreiheit oder -reduktion zu erreichen.
Äußerst empfehlenswert ist die Teilnahme an einem Ln B - Motionprogramm. Dort erlernen Sie unter fachkundiger Anleitung sogenannte Bewegungsformen, in denen die Dehnungsübungen zu kompletten Bewegungsabläufen komponiert werden.
In komplizierten Fällen haben sich die regelmäßig veranstalteten Schmerzfrei-Wochen mit einer Kombination aus individueller Behandlung und LnB-Motion sehr bewährt.
Ausführliche Informationen finden Sie unter
www.liebscher-bracht.com
In der Naturheilkunde gilt die Annahme, dass der Körper nichts tut, was ihm schadet - zumindest nicht freiwillig.
Daher werden Krankheitssymptome als Bemühungen des Körpers verstanden, ein verloren gegangenes Gleichgewicht wieder herzustellen. So dient z.B. Fieber dazu, krankmachende Erreger sowohl durch die Temperaturerhöhung als auch durch die gesteigerte Produktion von Abwehrzellen, die mit dieser Temperaturerhöhung verbunden ist, zu vernichten.
Wird nun ohne Not das Fieber mit chemischen Medikamenten gesenkt, so wird nach homöopathischem Verständnis das Symptom unterdrückt, und die ursprüngliche Krankheit sucht sich ein anderes Ventil. So können über Jahre und Jahrzehnte lange Leidensgeschichten entstehen, weil der Körper immer wieder daran gehindert wird, sich selbst zu helfen.
Homöopathische Medikamente unterstützen die Selbstheilungskräfte des Körpers, indem sie einen spezifischen Reiz setzen, der die körpereigene Regulation wieder in Gang bringt. Um dies zu erreichen, setze ich sowohl homöopathische Einzelsubstanzen im Sinne der klassischen Homöopathie nach Samuel Hahnemann ein als auch homöopathische Komplexmittel, die aus einer Komposition mehrerer Substanzen bestehen, die synergistisch wirken.
Homöopathische Mittel sind sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen einsetzbar. Natürlich muss man umso mehr Geduld aufbringen, je länger eine Erkrankung bereits besteht, aber gerade bei chronischen Prozessen lohnt es sich häufig, diese Geduld aufzubringen.
Die Ohrakupunktur zählt zu den sogenannten "Somatotopien". Das bedeutet, dass in Teilsystemen des Körpers wie z.B. Händen, Füßen, Schädel, Augen und Ohren das gesamte Körpersystem abgebildet wird. Das jeweilige Teilsystem kann entweder zur Diagnostik oder zur Therapie oder sogar zu beidem genutzt werden.
Bei der Ohrakupunktur geht man von der Vorstellung eines umgedrehten Embryos im Ohr aus. Somit liegen Behandlungspunkte für den Kopf unten und solche für die Hüfe und die Beine oben im Ohr.
Die Akupunktur ist ein Verfahren, das in der klassischen Anwendung mit Nadeln einen energetischen Ausgleich bewirkt. Energieblockaden werden aufgelöst, so dass der Energiefluss wieder ungehindert stattfinden kann.
Eine Erweiterung besteht in der Injektion von Homöopathika in Akupunkturpunkte, wodurch zwei Behandlungsmethoden miteinander verknüpft werden und sich das Erfolgspotenzial deutlich erhöht.
Personen, die sich ungern "pieksen" lassen, können mit einem Softlaser behandelt werden, der die Akupunkturpunkte völlig schmerzfrei stimuliert.